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Fatigue Syndrom, Fibromyalgie

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Fibromyalgie

Fibromyalgie – lat. fibra = Faser; gr. myos = Muskel; gr. algos = Schmerz; “Muskelfaserschmerz”

  • chronisch verlaufende, nicht entzündliche, Schmerzerkrankung mit z. T. deutlichen Bewegungseinschränkungen
  • manifestiert sich besonders an Muskeln, Sehnen und Bändern, im weiteren Verlauf an den entsprechenden Gelenken
  • von ca. 4% der betroffenen Bevölkerung, betrifft es mit 90% deutlich mehr Frauen als Männer;
  • chronische Erschöpfung, bleierne Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrations- und Schlafstörungen, erhöhte Schmerzempfindlichkeit, Stimmungsschwankungen, unzureichende körperliche und geistige Belastbarkeit, Depression, Angst- und Panikattacken, Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen uvm. begleiten häufig die Fibromyalgie
  • Symptomenkomplex besteht mindestens über drei Monate
  • Fibromyalgie ist ein Symptom einer Multisystem-Erkrankung, deren Ursache in einem Mangel an intrazellulärer Energie zu finden ist = Mitochondriopathie (Energiemangelkrankheit)
  • Chronisches fatigue Syndrom ( bei rund der Hälfte aller CFS Patienten steht eine Fibromyalgie im Vordergrund)

Ursachen

Viele verschiedene Ursachen tragen zur Entstehung der Fibromyalgie bei und bestimmen auch deren Schmerzintensität.

  • familiäre Häufung
  • psychosozialer Stress (traumatische Erlebnisse, schwere Belastungen insbesondere in früher Kindheit)
    Infektionen (bakteriell – Borrelien, viral – Ebstein-Barr-Virus, parasitär)
  • Autoimmunerkrankungen
  • Toxische Belastungen mit Schwermetallen, Pestiziden, Umweltgiften und Chemikalien
    lang anhaltende extreme körperliche und/oder geistige Belastungen
  • Nitrat- und kohlenhydratreiche Ernährung
  • schwere Erschöpfung

Differentialdiagnostische Abgrenzung

  • Arthralgie, Arthrose
  • bakterielle Infektionen (Borreliose, Yersiniose….)
    Viruserkrankungen (EBV…..)
  • entzündliche Muskelerkrankungen
  • entzündliche-rheumatische Systemerkrankungen (Kollagenosen, rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew)
  • Weichteilrheuma
  • Depression
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Hypothyreose
  • Multiple Sklerose
  • Myopathien
  • Paraneoplastisches Syndrom
  • Sarkoidose
  • Somtatisierungsstörungen

Labordiagnostik

  • das übliche Standardlabor
  • Rheumaprofil; Entzündungsparameter
  • Hormondiagnostik – Schilddrüse, Katecholamine, Cortisol, DHEA usw. in Serum und Speichel
  • Mikronährstoffe, Neurotransmitter
  • Mitochondrienfunktion über ATP-Profiltests
  • und weitere individuelle Parameter

Therapie

Für die Therapie dieser Multisystemerkrankung ist es sehr wichtig, dass Sie die zellulären Abläufe in Ihrem Körper verstehen. Sie benötigen Geduld, ein ordentliches Maß an Disziplin und Konsequenz in der Umsetzung der Dinge, die Ihnen gut tun.
Zunächst verzeiht Ihnen Ihr Körper keinen noch so kleinen Ausrutscher. Er bestraft Sie hart im Sinne von erneuter und länger andauernder Erschöpfung und Schmerzsymptomatik.
Ein liebevolles und Verständnis aufbringendes Umfeld, dass Sie begleitet und unterstützt, ist von großem Wert und äußerst hilfreich.
Nehmen Sie Hilfe an – auch wenn es den meisten von Ihnen schwer fällt.

  • Die körperliche und geistige Belastung muss dem reduzierten Energiezustand angepasst werden.
  • Ohne eine konsequente Ernährungsumstellung (deutliche Reduktion der Kohlehydrate) ist eine erfolgreiche Therapie so gut wie ausgeschlossen.
  • Ein Mangel an Mikronährstoffen muss ausgeglichen werden.
  • Antioxidantien und Pflanzenstoffe verbessern die Mitochondriale Funktion
  • Normalisierung des Säure-Basen-Haushalts
  • Die Suche und Sanierung versteckter entzündlicher Herde (Zähne, Kiefer, Mandeln, Nebenhöhlen etc.) ist besonders wichtig, da diese die therapeutischen Maßnahmen blockieren können.
  • Ausleitung von toxischen Stoffen (siehe oben)
  • Anwendung physikalischer Therapien (Fango, heiße Wickel, Ganzkörperhyperthermie, Kälte, sanfte Massagen, später leichtes Muskeltraining unter Anleitung)
  • Erlernen und anwenden von Entspannungstechniken (Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Atemtherapie, Meditation, Tai Chi, Chi Gong uvm.)

Wie lange eine Therapie dauert bis entweder eine deutliche Reduzierung der Beschwerden eintritt bzw. eine Beschwerdefreiheit zu verzeichnen ist, hängt von der Dauer der bereits bestehenden Erkrankung, Ihren Persönlichkeitsfaktoren und Ihrem sozialen Umfeld ab. Meist ist es erforderlich die Therapie langfristig fortzusetzen und insbesondere die Substitution der Mikronähr- und Pflanzenstoffe weiter zu führen.

EMPFEHLUNG DES MONATS
"Leben ist das, was dir passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen".



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