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Burnout

BURNOUT

Der Begriff „Burnout“ stammt aus dem Englischen (burn out = ausbrennen) und bezeichnet einen Zustand deutlicher körperlicher, seelischer und geistiger Erschöpfung, der nicht nur vorübergehend nach einer Belastungssituation auftritt.

Symptome sind, je nach Phase des Burnout:

  • Fehlende Motivation
  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Energieverlust, Gefühl der permanenten Erschöpfung
  • Depressive Verstimmung bis hin zur schweren Depression
  • Sexuelle Unlust, schwindende Orgasmusfähigkeit, Potenz- und Libidostörungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Fokussierungsschwierigkeiten
  • Stimmungsschwankungen
  • Strukturlosigkeit
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Muskelschmerzen, Fibromyalgie
  • Unruhegefühl, Angst, Nervosität, Zittern, Panikattacken
  • Herzrasen, Blutdruck- und Pulsanstieg
  • Verdauungsprobleme (Reizdarm, Blähungen, Durchfälle, Verstopfung, Bauchschmerzen usw
  • Tinnitus, Schwindel uvm.

Besonders gefährdet sind Frauen, die beispielsweise einen chronisch erkrankten Angehörigen pflegen oder sich zwischen Beruf und Familie aufreiben. Häufig geht es dabei nicht nur um die Menge der zu leistenden Arbeit, sondern um die ungenügende bis fehlende Anerkennung, die zur Erschöpfung beiträgt.

Auffälig ist ausserdem, das Außerachtlassen der eigenen Bedürfnisse und der eigenen Grenzen sowie ein beständiges Aufopfern für andere sind Verhaltensweisen, die sich bei vielen Frauen mit Burnout finden.

Aber auch Männer, die dem Leistungsdruck in der Wirtschaft zu stark ausgesetzt sind und gleichzeitig ein liebevoller Partner und Vater sein wollen, leiden immer häufiger unter einem Burnout.

Was sind die Ursachen für einen Burnout?

  • Wir sind mehr Stress ausgesetzt, als wir verkraften
  • Unsere Anspannungs- und Entspannungsphasen stehen in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander
  • Wir verfügen über weniger Nährstoffe, als wir für unseren Energiestoffwechsel benötigen
  • Wir nehmen vermehrt oder zu viele Genussmittel zu uns

Burnout ist ein Symptom – ein Zeichen – mit dem der Körper uns mitteilen will, dass etwas aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Zu Beginn äußert sich nur ein leiser Protest, ein leises Anklopfen, doch wenn wir es nicht wahrnehmen, wird der Protest lauter, die Symptome quälender. „Ihr“ Burnout möchte Ihnen möglicherweise etwas ganz anderes sagen, als das Burnout Ihres Arbeitskollegen.

Es liegt in Ihrer Macht, Ihren Burnout zu heilen oder erträglich zu machen.

Wir Therapeuten, können Wege aufzeigen, wohin die Reise zu einem besseren Wohlbefinden gehen könnte. Ob der einzuschlagende Weg Erfolg verspricht oder ob Sie diesen überhaupt gehen mögen, müssen Sie selbst entscheiden.

Wenn jemand zu mir sagt, er wolle wieder genauso funktionieren, wie früher, dann hat er nicht verstanden, worum es geht! Derjenige muss erst das Bewusstsein schaffen, dass sich etwas in seinem Leben ändern sollte, damit überhaupt ein Weg in Richtung Heilung oder Wohlbefinden eingeschlagen werden kann.

Burnout entwickelt sich nicht von heute auf morgen.

Ein Burnout ist ein schleichender Prozess, über Wochen, Monate oder Jahre, je länger, desto mehr Sie die Zeichen übersehen haben. Da ist es selbstredend, dass sich diese nicht innerhalb weniger Tage oder Wochen therapieren lassen.

Meine Aufgabe ist es immer wieder, diesen selbstauferlegten Zeitdruck als ein zusätzliches Symptom zu entlarven und den Zeitfaktor wieder realistisch zu betrachten, um ihn in die Therapie miteinzubeziehen.

Inzwischen gibt es verschiedene Versuche die Entwicklung des Burnouts einzuteilen

Phasen des Burnouts

Phase 1 – Aktivierungsphase

Die Stresshormone (Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol) sind erhöht, fallen jedoch wieder ab.
Symptome treten nur ab und zu auf, in Ruhephasen kann der Organismus wieder entspannen und auftanken. Die Kompensations- bzw. Regenerationsmechanismen funktionieren noch.
In dieser frühen Phase ist die Prognose noch sehr gut. Nehmen Sie die Zeichen wahr und beginnen Sie zu reflektieren, woher sie kommen, was die Ursachen sein könnten. So schaffen Sie es mit eigenen Mitteln – ohne fremde Hilfe – wieder zur Ruhe zu kommen und dauerhafte Veränderungen herbeizuführen, um ein drohendes Burnout zu vermeiden.

Phase 2 – Widerstandsphase

Die oben erwähnten Stresshormone, die akut ansteigen und anschließend wieder abfallen sollen, sind nun dauerhaft erhöht. Ihr Organismus befindet sich bereits im Dauerlauf. Die körperlichen Beschwerden treten nicht nur häufiger auf, Sie spüren diese häufiger intensiver und zeitlich länger. Der große Unterschied zur Frühphase ist allerdings der, dass Sie langsam die Erschöpfung spüren. Was vorher noch ein „ich bin gut drauf“ – Gefühl war, ist jetzt häufiger der Gedanke, „wie soll ich das alles schaffen“ oder „ich schaff das alles nicht mehr“.
Nun sollten Sie bereits die Reißleine ziehen. Holen Sie sich Hilfe. Das kann der Partner, gute Freunde – nur wirklich gute Freunde sagen einem auch unangenehme Wahrheiten – der Hausarzt, ein Seelsorger oder ein Coach sein.
Doch wie schon eingangs erwähnt, auch mit Unterstützung sind letztlich Sie selbst es, der die krankmachenden Verhaltensweisen, Einstellungen und Ernähungsgewohnheiten ändern muss. Werden Sie rechtzeitig aktiv!

Phase 3 – Erschöpfungsphase

Die Produktion der Stresshormone ist nun gänzlich gestört. Die Regulationsmechanismen des Organismus funktionieren nicht mehr. Sie fühlen sich fortan richtig krank, oft entsteht eine erhöhte Infektneigung durch eine verminderte Immunabwehr. Durch die zunehmende Erschöpfung kommt es zur depressiven Verstimmung und Gefühle der Resignation häufen sich.
Es wird immer schwieriger zu erkennen, ob es sich noch um ein Burnout oder nicht doch schon um eine manifeste Depression handelt. Aus diesem Grunde ist hier professionelle Hilfe unabdingbar.

An dieser Stelle ist es wichtig, Ärzte und/oder Psychologen, hinzuzuziehen, die sich mit der Thematik auskennen, und Ihnen helfen einen Weg aus der Krise zu finden. Oft reicht eine ambulante Behandlung nicht mehr aus, sondern eine stationäre Maßnahme in einer auf Burnout spezialisierten Klinik ist vonnöten. Der Patient braucht sich um Dinge wie Essen kochen, Einkaufen oder Putzen erstmal nicht zu kümmern. Das entlastet.

Durch Einzelgespräche wir erarbeitet, welche individuellen Einstellungen und Verhaltensweisen ihn gerade in sein persönliches Burnout getrieben haben. In Gruppengesprächen macht er die Erfahrung, nicht allein mit seinen Problemen zu sein, sondern dass es anderen ganz genauso geht – und er sieht, wie gut oder schlecht andere damit umgehen.

Er lernt, wie man aus dem Teufelskreis ausbrechen kann. Er muss aber auch erkennen, dass dies nicht von heute auf morgen geht, sondern dass er mit therapeutischer Begleitung die allerersten Schritte auf einem langen Weg geht.

Auf diesem Weg erwarten ihn viele neue Erkenntnisse und Erfahrungen – schöne und weniger angenehme – aber immer hilfreiche und weiterführende. Und wenn alles gut läuft, weiß er am Ende des Weges, wie er weitergehen muss, um nicht wieder in die Spirale von zuviel und zu intensiver Arbeit, sowie Erschöpfung zu gelangen, sondern einer sinnerfüllten und befriedigerenden Tätigkeit nachgehen kann.

Quelle hptsl. Naturarzt 10/2010, Dr. med. Volker Schmiedel
Literaturempfehlung: „Burnout. Wenn Arbeit, Alltag & Familie erschöpfen“, Dr. med. V. Schmiedel
Eine Übersicht, was Sie selbst gegen ein Burnout-Syndrom tun können, finden Sie demnächst im Download

Therapeutisches Vorgehen

Nachdem mit nahezu allen neuroregulatorischen Störungen ein Ungleichgewicht der Neurobotenstoffe einhergeht, wird je nach Ergebnis der Diagnostik eine Supplementierung mit natürlichen Aminosäurevorstufen der Botenstoffe (Neurotransmitter) sowie der fehlenden Vitamine und Vitalstoffe empfohlen.

Die Supplementierung der Mikronährstoffe kann oral oder als Infusion erfolgen. Sie erhalten von mir einen individuellen Therapieplan, der in regelmäßigen Zeitabständen angepasst wird.

Sprechen Sie mich bitte mit Ihren Fragen in der Praxis an.

Heilpflanzen im therapeutischen Einsatz

Auch bei einem Burnout leisten uns die Heilpflanzen wertvolle Unterstützung…

Allen voran das Johanniskraut. Gerade bei leichten bis mittelschweren Depressionen auch in wissenschaftlichen Studien in der Wirkung bestätigt.

  • Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend mit langfristiger Wirkung
  • Baldrian wirkt beruhigend und einschlaffördernd
  • Passionsblume wirkt angstlösend und entspannend
  • Lavendel wirkt angstlösend beruhigend
  • Hafer wirkt beruhigend und fördert das Durchschlafen
    uvm.

…ebenso die Kinesiologie

  1. Für die Erkennung und Lösung von psychischen oder physischen Therapieblockaden
  2. Für das Bearbeiten und Lösen aktueller emotionaler Stressfaktoren
  3. Akut zur emotionalen Stressreduktion (ESR)
  4. Psychologische Kinesiologie zur Ursachenfindung und Balance mit der ESR
  5. Analytische Kinesiologie, um weitere Organbelastungen auszuschließen bzw. gegebenenfalls mitzubehandeln
  6. Touch for Health zur Lösung von Energieblockaden in den Meridianen (Energiebahnen), damit die Energie wieder frei fließen kann
  7. Für die individuell getesteten orthomolekularen Therapiepläne und
  8. Die Zusammensetzung der Infusionen, beides in zeitlich regelmäßigen Abständen nachgetestet
  9. Als akute Intervention oder für eine individuelle, begleitende, auf den Augenblick
    abgestimmte Bachblütentherapie – als Seelenbegleiter

Zusammenarbeit mit weiteren Ärzten, Psychotherapeuten, sowie weiteren Therapeuten (Atem- Gestalt-, Musiktherapie, uvm.), Yoga, progressive Muskelentspannung nach Jacobson etc.

Bitte sprechen Sie mich an, wennn Sie bezüglich einer klinischen Betreuung Hilfe benötigen.

EMPFEHLUNG DES MONATS
"Leben ist das, was dir passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen".



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