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Kinesiologie

KINESIOLOGIE

Sie haben noch nie von Kinesiologie gehört? Das ist sicher was Esoterisches!
Ah, nein, das hat was mit Kinesio-Taping zu tun! Nein, weder noch!

Wenn Sie neugierig sind, dann lesen Sie einfach weiter.

Wenn Ihnen das alles nicht geheuer vorkommt, dann möchte ich Sie gleich beruhigen.

Ich bin in allererster Linie Heilpraktikerin und die Kinesiologie ist lediglich ein Werkzeug unter vielen.

Doch Grillparzer sagte schon „Über Musik reden ist wie ein erzähltes Mittagessen“ .

Anwendung der Kinesiologie allgemein

Kinesiologie als Lehre von der Bewegung beschäftigt sich im engeren Sinne mit dem Zusammenspiel der Nerven, Muskeln und Knochen, ihrem Einfluss auf die Körperhaltung und Bewegungsabläufe.

Darüber hinaus arbeitet die Kinesiologie mit der seelischen, geistigen und übergeordneten spirituellen Ebene. Ihr Ziel ist es, Bewegungen in festgefahrene Emotionen, Denkweisen, Glaubenssysteme und Verhaltensmuster zu bringen, um den Menschen seine Balance, seine Mitte und seinen Platz im Leben finden zu lassen. Diese verschiedenen Ebenen werden über die Meridianenergie – der Grenze zwischen grob- und feinstofflichem Körper – verbunden. Die energetische Ebene ist der biochemischen, stofflichen Ebene übergeordnet, egal wo angesetzt wird – alles hat eine Wechselbeziehung über diese Lebensenergie auf andere Ebenen. So können unterschiedliche Ansätze letztendlich zum gleichen Ziel führen.

Aus der chiropraktischen Entwicklung heraus arbeitet die Kinesiologie auf der körperlichen Ebene bei verspannten, hypertonen Muskeln oder geschwächten hypotonen Muskeln mit verschiedenen Korrekturen, die von Dr. George Goodhart (1919-2008) entwickelt wurden. Frank Chapman entdeckte die neurolymphatischen Reflexpunkte und dass eine Massage dieser Punkte die Entgiftung der Lymphe anregt.

Goodheart stellte dann die Verbindung der einzelnen Punkte zu den entsprechenden Muskeln her. Terrence Bennett erforschte die neurovaskulären Kontaktpunkte. Bestimmte Punkte am Kopf rufen bei sanfter Berührung eine vermehrte Durchblutung des Gehirnareals hervor. Auch hier konnte Goodheart die Verbindung zu entsprechenden Muskeln herstellen.

Anfang der 70er Jahre gelang es Dr. Goodheart, aus dem Akupunktursystem der Chinesen über die Meridiane und ihre Verbindung zu Organen, die Zuordnung zu bestimmten Muskeln zu finden. Durch Streichen der Meridianverläufe oder Halten von Anfangs- und Endpunkten des Meridians wird ein abgeschalteter Muskel gestärkt. Desweiteren werden Haltungsschwächen, Fehlstellungen und Reflexe der Bewegungsabläufe getestet und durch Korrekturtechniken behoben. Diese Blockaden, die sich auf der geistig-seelischen Ebene auswirken, führen zu Lernschwierigkeiten und können zum Hindernis in der persönlichen Entwicklung werden.

Jeder Muskel kann als Indikator eingesetzt werden, als eine Art Biofeedback-Instrument. Der Indikatormuskel reagiert als Antwort des Körpers auf einen Reiz oder Stress. So können zum Beispiel getestet werden: Nahrungsmittel, Medikamente, Schadstoffe, Testsätze mit Toxinen, Viren, Bakterien und Parasiten.

Die Kinesiologie beachtet das Symptom und stellt dann die Verbindung zur Ursache her, um aus dem ganzheitlichen Ansatz den Menschen zu heilen. Diese universalen Möglichkeiten des diagnostischen und therapeutischen Vorgehens haben zu einer raschen Ausbreitung der Kinesiologie in der ganzen Welt geführt.

Stressfaktoren mit Kinesiologie austesten

Kinesiologie ist in viele Berufsfelder integriert und weiterentwickelt worden, so dass heute weltweit sehr verschiedene Richtungen eingesetzt werden. Die Richtung Stress-Release, basierend auf der Arbeit von Hans Selye, dass Stress eine nichtspezifische Reaktion des Körpers auf jede an ihn gerichtete Anforderung ist, zeigt auf, dass die Menschen unterschiedlich
Auf diese Anforderungen reagieren und eine Kaskade von körperlichen Reaktionen abläuft, die letztendlich eine Krankheit hervorrufen. Mit Hilfe des Muskeltests können Stressoren identifiziert und Korrekturen eingesetzt werden. Daraus haben sich weitere Richtungen entwickelt.

Der kinesiologische Muskeltest hat den Vorteil, dass der Patient direkt am Geschehen beteiligt ist und Testergebnis und Korrektur selbst spürt und prüfen kann. Voraussetzung ist, dass er auf der bewussten und unbewussten Ebene einverstanden ist und gesund werden will.
Quelle: Informationsblatt für Kursinteressenten Ingeborg L. Weber, EVfK (Europäischer Verband f. Kinesiologie)

Historische Entwicklung der Kinesiologie

Die Applied Kinesiology (AK) oder angewandte Kinesiologie geht auf die Arbeit des amerikanischen Chiropraktikers Dr. George Goodheart (1919 – 2008) zurück.
Goodheart fand heraus, dass ein schwach testender Muskel einen überkontrahierten Gegenspieler (Antagonist) verursacht, der sich oft schmerzhaft zeigte. Statt wie üblich am schmerzenden Muskel zu arbeiten, stärkte er den schwach testenden Muskel, woraufhin sich der überkontrahierte Muskel entspannte.
Eine weitere Entdeckung schwach testende Muskeln zu stärken, war die Massage am Übergang des Muskels zur Sehne, also am Ansatz und am Ursprung des Muskels.
Darüber hinaus beobachtete er, dass Probleme mit Organen oder Drüsen bei unterschiedlichen Patienten immer mit der gleichen Muskelschwäche korrelierten.

Frank Chapman – ein amerikanischer Osteopath – entdeckte in den Dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein System von Reflexpunkten (neurolymphatischen Reflexpunkte), deren Massage die lymphatische Versorgung von Organen und Drüsen verbesserte.

Goodheart erkannte die Beziehung der neurolymphatischen Reflexpunkte zu den Muskeln und setzte diese als weitere Korrekturmöglichkeit bei abgeschalteten oder schwachen Muskeln ein.

Dr. Terrence Bennett – ein amerikanischer Chiropraktiker – fand zur gleichen Zeit, wie Chapmann, heraus, dass die Berührung bestimmter Punkte (neurovaskulären Punkte) am Kopf die Durchblutung bestimmter Organe verstärkt.

Goodheart wiederum stellte die Verbindung her, dass diese neurovaskulären Punkte ebenfalls abgeschaltete Muskeln stärken.

1969 untersuchte Goodheart die Bewegung der Schädelknochen und entwickelte effektive Techniken für die Diagnose und Korrektur von Fehlstellungen der Schädelknochen.

1970 entdeckte er, dass Balancen (Ausgleichen) auf der Meridianebene nach dem Chinesischen Akupunktur-System nicht nur Organe und Drüsen stärken, sondern auch die Muskeln, die mit dem jeweiligen Meridian assoziiert sind.

Es kann vorkommen, dass ein Organ nicht voll funktionsfähig ist, der zugehörige Muskel aber trotzdem stark testet. Für solche versteckten Probleme gibt es AK-Techniken wie z. B. die Therapielokalisation der verschiedenen Reflexpunkte.

Die sorgfältige Forschungsarbeit von Goodheart führte dazu, dass über die Teststärke des Muskels der Einfluss oder der Zustand des Nerven-, Lymph-, Gefäß-, Liquor- und Meridiansystems festgestellt werden kann.

Die Korrelation zwischen Muskeln und inneren Organen, Drüsen und Meridianen bildet die Grundlage zur systematischen Erforschung der Ursachen von gesundheitlichen Problemen.

Goodheart ist es zu verdanken, dass wir heute einen schwach testenden Muskel in Bezug auf ein Gesundheitsproblem, als Indikator für optimale Behandlungsoptionen nutzen können, genauso die neurophysiologischen Muskeltests des ganzen Körpers und die zahlreichen Interventionsmöglichkeiten, die uns die Kinesiologie dadurch bietet.
Quelle: COMED 05/08; Ingeborg L. Weber EVfK (Europäischer Verband f. Kinesiologie)

Mein kinesiologischer Werdegang

2006|Ausbildung in bio-medizinische Kinesiologie (I bis IV), Günter Dobler, BDHN München
2007 Ausbildung in Touch for Health (TFH I bis TFH IV, TFH spezial), Klaus Wienert, Zentrum für Naturheilkunde München
2007/2008 Ausbildung Systeme in Balance (SIB I bis SIB IV, SIB Coach noch ohne schriftliche Arbeit) – System-kinesiologische Familien- und Organisationsaufstellungen, Klaus Wienert, Licht-Gesundheit-Energie-Zentrum Gräfelfing
2009 Ausbildung Brain Gym® I und Brain Gym® II, Lydia Köteles, Licht-Gesundheit-Energie-Zentrum Gräfelfing
2009 Prüfung zur Aufnahme in die DGAK (Deutsche Gesellschaft für angewandte Kinesiologie) Level I
2009 Assistenz bei SIB I bis IV im Licht-Gesundheit-Energie-Zentrum Gräfelfing
2010 Aufnahme in Level II der DGAK (Nachweis 300 Kursstunden)
2010 Weiterbildung in analytischer Kinesiologie nach Dr. med. Christa Keding
2010 Weiterbildung in psychologischer Kinesiologie nach Dr. med. Christa Keding

Surrogattest

Mit dem Surrogattest wird es möglich auch „untestbare“ Personen kinesiologisch zu testen, indem ein „Übersetzer“ zwischen Tester und Probanden geschaltet wird.
Als „untestbar“ gelten z. B. Babys und Kinder bis zum ca. 5. Lebensjahr, hier sind oft Mütter im Surrogattest die Übersetzer für ihre Kinder. Aber auch Personen mit Lähmungen, Erkrankungen im Schulterbereich oder anderen Erkrankungen (z. B. Parkinson, Demenz, Koma-Patienten, onkologischen Erkrankungen….) bei denen der Muskeltest nicht oder nur unzureichend durchgeführt werden kann profitieren vom Surrogattest.

EMPFEHLUNG DES MONATS
"Leben ist das, was dir passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen".



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