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Depression

DEPRESSION

Für Betroffene und Angehörige

Depressionen beeinträchtigen nicht nur unsere Lebensqualität, sie können unser Leben auch zur Qual machen. Müde, niedergeschlagen, lust- und antriebslos erleben wir eine Art körperlicher und seelischer Starre. Unsere letzte Kraft, jedweder Antrieb wird uns durch das Gefühl der inneren Leere geraubt. Wir ziehen uns aus unserem sozialen Umfeld zurück. Von Selbstzweifel geplagt drohen wir zu vereinsamen – dramatische Folgen, die in die Depressionsspirale führen können.

Wie können Sie eine Depression bei sich oder einem Angehörigen erkennen?

Schulmedizinisch wird die Diagnose nach Symptomen und Verlauf gestellt.

Hauptsymptome

  • Gedrückte Stimmung
  • Interessen- und Freudlosigkeit
  • Antriebsstörung
    Mindestens zwei der Hauptsymptome müssen vorhanden sein.

andere häufige Zusatzsymptome

  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • mangelndes Selbstwertgefühl
  • Schuldgefühl
  • Appetitminderung
  • Hemmung/Unruhe
  • negative bzw. pessimistische Zukunftsperspektive
  • Suizidgedanken, Selbstschädigung
  • Schlafstörung
    Mindestens 2-4 der Zusatzsymptome müssen vorhanden sein.

Wenn die Symptome länger als zwei Wochen anhalten, dann spricht man von einer leichten bis mittelgradigen Depression.

Wenn mehr als drei Haupt- und mehr als vier weitere Zusatzsymptome länger als zwei Wochen anhalten, spricht man von einer schweren Depression.

Dass Depressionen häufig nicht erkannt werden, liegt daran, dass ein Teil der Patienten vorrangig über körperliche Beschwerden klagt:

  • Schnelle Ermüdung
  • Schlafstörungen
  • Nervöse Magen-Darm-Beschwerden
  • Appetitstörung
  • Muskelverspannungen
  • Libidoverlust

Wie entsteht eine Depression?

Man geht von einem multifaktoriellen Ansatz aus, d. h. mehrere Faktoren spielen eine Rolle.
Neben genetischen Effekten können körperliche Aspekte, wie eine schwere Erkrankung (Autoimmunerkrankungen, Krebs usw.) und Schmerzen, hormonelle Störungen bzw. Umstellungen,
während und nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren an der Entstehung einer
Depression beteiligt sein.

Depressive Menschen zeichnen sich häufig zusätzlich durch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie ein schwaches Selbstwertgefühl, starke Leistungsorientierung und der Hang zu Perfektionismus aus.

Aber auch psychosoziale Faktoren können eine Depression auslösen:

  • Arbeitslosigkeit
  • Mobbing
  • Todesfall
  • Trennung vom Partner
  • Anhaltende Überbelastungen in Familie und Beruf bis zum Burnout

EMPFEHLUNG DES MONATS
"Leben ist das, was dir passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen".



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