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Phythotherapie

Pflanzenheilkunde

Was wir heute häufig vergessen ist, dass früher viele schulmedizinische Arzneimittel pflanzlichen Ursprungs waren.
Denken Sie an den Fingerhut. Die natürliche Form seiner Digitalisglycoside, bekannt als Digoxin, wird bei Herzmuskelerkrankungen eingesetzt. Atropin ist ein natürlich vorkommender Wirkstoff aus der Tollkirsche und wird u. a. zur Pupillenerweiterung beim Augenarzt genutzt. Es gibt viele weitere Beispiele.

Was ich damit sagen möchte ist, dass wir die Kraft der therapeutisch gegebenen Pflanzen nicht unterschätzen dürfen.
Und dennoch gilt es achtsam zu sein, denn Paracelsus sagte schon “die Menge macht das Gift”.

Ich persönlich arbeite sehr gerne mit den pflanzlichen Urtinkturen der Firma Ceres.
Roger Kalbermatten hat ein sehr schönes Buch über “Pflanzliche Urtinkturen”, deren Wesen und Anwendung geschrieben. Erschienen im AT-Verlag.

In der St. Vitus Apotheke gibt es die Möglichkeit Frischpflanzen-Fluidextrakte als individuelles Therapeutikum, individuell auf Sie abgestimmt, herstellen zu lassen.
myPhyto® Extrakte haben sich in Frankreich seit über 20 Jahren therapeutisch bewährt.
54 ausgesuchte Heilpflanzen und etwa 150 ausgesuchte Rezepturempfehlungen decken eine große Anzahl von Indikationsgebieten ab.
Die Fluidextrakte sind lange haltbar und enthalten weder Alkohol noch Zucker, so dass sie somit bei Schwangeren, Kindern und Diabetikern eingesetzt werden können.

Ich stelle Ihnen gerne Ihre ganz persönliche Rezeptur zusammen.

Ursprung und Geschichte

Die Therapie mit Pflanzenheilmitteln ist schon Jahrtausende alt.
Sie zurück auf Pedanios Dioscurides (1. Jahrh.), griechischer Arzt, der als Militärarzt unter den Kaisern Claudius und Nero im römischen Dienst stand. Er ist einer der berühmtesten Pharmakologen und Autor der Materia Medica (ein ca. 1000 Arzneimittel, – 813 pflanzlichen, 101 tierischen, 102 mineralischen Ursprungs – umfassendes Werk) des Altertums.
Galenus von Pergamon, Galen (2. Jahrh.), griech. Arzt und Anatom , der Leibarzt des römischen Kaisers, Marc Aurel,
Paracelsus, Philippus Theophrastus Aureolus Bombast von Hohenheim, (1493 – 1541), Arzt und
die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098 – 1179) – sie alle wussten um die Heilkraft der Pflanzen und Kräuter und verwendeten sie entsprechend.

Der Begriff Phytotherapie wurde von dem französischen Arzt Henri Leclerc (1870 – 1955) geprägt.
Er bezeichnete damit die Wissenschaft der Behandlung und Vorbeugung von Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen mit Pflanzen, deren Auszügen oder natürlichen Produkten.

Art der Anwendung

Heilpflanzen enthalten verschiedene Einzelwirkstoffe, die in Wirkstoffgruppen untergliedert werden können.

Pflanzliche Arzneimittel werden überwiegend aus getrockneten Pflanzenteilen aufbereitet und als Tinkturen, Flüssig- und Trockenextrakte oder feste orale Arzneiformen, d. h. zu Tabletten, Dragees, Kapseln, weiterverarbeitet.

Zur äußerlichen Anwendung werden Cremes, Salben, Gele und Bäder hergestellt. Auch Arzneitees, die je nach Bestandteil der enthaltenen Droge als Aufguss, Kaltauszug oder Abkochung selbst zubereitet werden.

EMPFEHLUNG DES MONATS
"Leben ist das, was dir passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen".



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